Während der Monate Mai bis Oktober werden von der Tauchschule Pazifik regelmäßig Tauchausflüge zu den Kärtner Seen bzw. ins benachbarte Italien durchgeführt.
Folgende Seen werden betaucht:
Der Ossiachersee ist der drittgrößte See in Kärnten, er hat eine Fläche von 10,79km² und eine maximale Tiefe von 52 Meter. Im nordwestlichen Teil weist er eine Tiefe von 30 bis 40 Meter auf, wo er hingegen im südöstlichen Teil eine Tiefe von 10 bis 15 Meter hat. Die Temperatur erreicht im Sommer bis zu 26 Grad. Mit einer mittleren Sichtweite von 5 bis 8 Metern ist der Ossiachersee das ganze Jahr hindurch betauchbar. Im Ossiachersee sind Fische, wie Waller, Hechte, Zander, Aal und eine Vielzahl anderer Weißfische beheimatet, die man bei den Tauchgängen antreffen kann.
Mit etwas Glück kann man bei einem Nachttauchgang Hecht und Waller mit einer kapitalen Größe von über einen Meter bestaunen.
Der Weissensee ist der am höchsten gelegene Badesee der Alpen. Er liegt auf einer Seehöhe von 930 Meter über dem Meer. Durch seine Wasserqualität ist er auch der reinste Badesee der Alpen. Die Wassertemperatur beträgt an der Oberfläche im Sommer maximal 22 Grad. Der See ist 6,53km² groß und hat eine Tiefe von 99 Meter. Von Steilwänden über versunkene Wälder bis hin zu ausgedehnten Pflanzenbeständen im Seichtwasserbereich haben die Tauchspots so ziemlich alles zu bieten, was das Herz eines Süßwassertauchers begehrt. Die Sichtweiten betragen im Schnitt um die 15 Meter über das ganze Jahr hinweg. Durch die bizarre Unterwasserlandschaft ist er in der Taucherszene ein beliebter Tauchplatz, wo man das ganze Jahr hindurch eintauchen kann.
Der See ist auch sehr fischreich, man findet große Karpfen, Hechte, Forellen und andere beeindruckende Fische. Ein beliebter Tauchplatz ist das Ostufer, wo man bei klarem Wasser unter Baumstämmen durchtauchen kann, die mit einer Schicht Seekreide überzogen sind. Mit etwas Glück hat man die Möglichkeit, die Beutezüge der verschiedenen Raubfische zu beobachten. Bei einem Tauchgang am Ostufer sollte man unter das Bootshaus tauchen, denn dort trifft man meistens auf einige größere Fische der oben genannten Gattungen.
Ein weiteres Highlight ist die kleine Steilwand. Bequem mit dem Linienschiff zu erreichen. Hier findet man im Flachwasserbereich zahlreiche Fische, darunter auch größere Hechte. Die Steilwand reicht bis zu einer Tiefe von 27 Meter und bietet ein traumhaftes Taucherlebnis, wo man im klaren Wasser wie in Luft schweben kann.
Der Lago di Fusine liegt in Italien, nahe der Stadt Tarvis, im Grenzgebiet zu Österreich und Slowenien. Die Anfahrt von der Tauchbasis zum See beträgt zirka eine dreiviertel Stunde. Die Seen liegen idyllisch eingebettet im Alpenmassiv der Julischen Alpen. Es sind zwei kleine Gebirgsseen mit kaltem klarem Wasser, wobei sie aber bei Tauchgängen durch die sehr guten Sichtverhältnisse, im Schnitt um die 20 Meter, beeindrucken. Der untere See befindet sich zirka 900 Meter über dem Meer und ist etwa 0,3 km² groß. Gleich beim Gasthaus Edelweiß befindet sich der Einstieg. Wenn man von hier links, Richtung Wald abtaucht, kommt man nach rund fünf Tauchminuten zur eigentlichen Attraktion in diesem Gewässer. Eine Unterwasserfelsformation teilt den See in zwei Kessel. Der kleinere Kessel hat eine Tiefe von 14 Meter und der zweite kann mit einer Tiefe von 23 Meter aufwarten. Im flacheren Becken, dass 30 mal 40 Meter misst, kann man unter Baumstämmen durchtauchen und die Felsformationen betrachten. Es tummeln sich etliche Saiblinge und Bachforellen in diesem Gewässer. Der ganze See ist mit einer sehr dicken und feinen Sedimentschicht bedeckt. Bei den Tauchgängen sollte man nicht zu nahe an den Grund kommen, damit man diese Schicht nicht aufwirbelt und dadurch die guten Sichtverhältnisse beeinträchtigt. Eine weitere Attraktion in diesem See sind die Quelltöpfe, aus denen das kalte Gebirgswasser mit einer Temperatur von 4 Grad ausströmt.
Der Längsee liegt auf einer Seehöhe von 550 Meter, eingebettet im hügeligen Kärntner Mittelland zwischen St. Veit an der Glan und Treibach-Althofen, ganz in der Nähe der berühmten Burg Hochosterwitz. Mit seiner Größe von 0,75km² und einer Tiefe von 21 Meter, ist er ein kleiner, warmer Badesee mit grünlichem Wasser, der besonders in den Sommermonaten von Bade- und Sonnensüchtigen heimgesucht wird. An seiner Südseite finden sich zwei größere Badestrände, wobei im Strandbad Längsee Taucher zu jeder Jahreszeit willkommen sind. Im daneben liegenden Schlossbad können einem längere Diskussionen und Auseinandersetzungen mit den ansässigen Fischern drohen, daher ist ersteres vorzuziehen und auch taucherisch interessanter. Direkt unter dem weitläufigen Steg kann man bereits mit Schnorchelausrüstung Schwärme von kleinen Barschen und meist auch einige Hechte beobachten. Reizvoll ist ein Tauchgang Richtung Bootshaus, wo sich im üppigen Sommerbewuchs kapitale Hechte und Waller tummeln. Schlägt man die Richtung Schlossbad ein, wird man nach zirka 10 Minuten auf 6 Meter Tiefe auf Relikte des im Jahre 1000 n. Chr. gegründeten Benediktinerkloster stoßen ( Küchengeräte, etc...). Prinzipiell lassen sich sämtliche Uferabschnitte mit dem Ruderboot problemlos erreichen und in geringen Tiefen wird man zwischen wunderbaren Wasserpflanzen auch auf Schleien, Karpfen und Aale treffen. Die größten Teile der verschilften Uferabschnitte sind jedoch Privatgründe und man sollte sich vor dem Ankern mit den Besitzer absprechen und besonders die Natur schonen. Den Rabauken, die mit dem Ruder- oder Tretboot die Seerosengürtel befahren, denen sollte man es nicht nachmachen! Die beste Tauchzeit ist der Herbst oder Frühling, wo man mit etwas Glück mit einer Sichtweite bis zu 8 Metern rechnen kann, aufgrund der starken Erwärmung im Sommer reduziert sich diese dann auf zwei bis drei Meter. Im Winter ist er lang zugefroren und zum Eistauchen geeignet. Wie in fast allen Kärntner Seen, wurden auch im Längsee zu Kriegsende 1945 größere Mengen an Kriegsmaterial entsorgt, vor diesen sei nachdrücklich gewarnt und größte Vorsicht ist geboten ( Lebensgefahr). Wer sich aber auf Schatzsuche begeben will, möge sich an die Stege, und beschriebene "Müllhalde" des Klosters beschränken, oder auch einmal in Drassendorf dem Ostufer des Sees, einen Besuch abstatten. Egal aus welchen Motiven auch immer, ist der Längsee ein Muss für jeden Taucher!
Es werden ebenso Tauchausflüge zu nachfolgenden Seen durchgeführt:
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